Pressemitteilungen
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von Peter K. Thomsen, 15.12.2008
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Verwaltungsratsvorsitzender und Obermeister
der Zahntechniker-Innung Hamburg und Schleswig-Holstein
Peter K. Thomsen, zur Fusion mit der Techniker Krankenkasse
Seit ihrer Gründung 2003 durch die Zahntechniker-Innungen
Bremen und Schleswig-Holstein hat die IKK-Direkt eine
beeindruckende Erfolgsgeschichte durchlaufen.
Innerhalb kürzester Zeit wandelte sie sich von
der regionalen Innungskrankenkasse zu einem bundesweiten
Akteur, der mit seinen Angeboten nicht nur Handwerker,
sondern auch viele andere Berufsgruppen anzog. Die Folge
war ein schnelles Wachstum, welches noch einmal gesteigert
wurde, als die IKK-Direkt die Preisführerschaft
unter den bundesweiten Krankenkassen erringen konnte.
Seit einiger Zeit befindet sich das deutsche Gesundheitssystem
in einem massiven Wandel. Ziele sind straffere Strukturen
und weniger Bürokratie. Außerdem führt
die Bundesregierung ab 2009 den Gesundheitsfonds ein.
Damit einher geht ein einheitlicher Beitragssatz für
alle Krankenkassen von 15,5 Prozent. Das Geld der Versicherten
fließt in einen gemeinsamen Topf, aus dem die
Kassen dann eine vom Alter, Geschlecht und bestimmten
Krankheiten des Versicherten abhängige Pauschale
erhalten.
Von diesem neuen System profitieren vor allem Kassen,
die viele ältere und kranke Versicherte haben.
Innovativen Krankenkassen mit einer jungen und gesunden
Versichertenstruktur wie die IKK-Direkt wird jedoch
die Grundlage entzogen, ihren Kunden auch in Zukunft
umfassende Leistungen zum optimalen Preis anzubieten.
Somit ist sie gezwungen, neue Wege zu gehen und Chancen
zu nutzen, die der veränderte Markt nun bietet.
Eine dieser neuen Chancen ist der kassenartenübergreifende
Zusammenschluss von Krankenkassen, der seit April 2007
möglich ist. Dadurch wird die bisherige Struktur
der Kassenverbände (Innungskrankenkassen, Ersatzkassen,
Betriebskrankenkassen und Allgemeine Ortskrankenkassen)
zunehmend aufgelöst.
Diese Regelung eröffnet die Option, dass sich eine
Innungskrankenkasse wie die IKK-Direkt mit einer Ersatzkasse
wie der Techniker Krankenkasse zusammenschließt,
um sich gemeinsam den neuen Marktgegebenheiten zu stellen.
Nach Genehmigung durch die Bundesaufsichtsbehörde
(BVA) steht es fest: Die IKK-Direkt wird zum 01.01.2009
mit der Techniker Krankenkasse (TK) zur „neuen
TK“ fusionieren. Der Zusammenschluss eines Preisführers
mit dem Qualitätsführer bietet eine tragfähige
Basis und gute Voraussetzungen, um auch in der neuen
Welt des Gesundheitsfonds nicht nur zu überleben,
sondern weiterhin ein attraktives Angebot an dann mehr
als sieben Millionen Versicherte machen zu können.
Im Verwaltungsrat sind auf der Arbeitgeberseite weiterhin
Zahntechniker-innungen und VDZI vertreten. Der bewährte
Vorstandsvorsitzende der ikk-direkt, Ralf Hermes wird
zu einem der drei Vorstände der Technikerkrankenkasse
am
9. Januar 2009 in der konstituierenden Verwaltungsratssitzung
in Hamburg gewählt werden.
Die Verwaltungsratgruppe der 15 Arbeitgeber wird von
dem Obermeister der Zahntechnikerinnung Hamburg und
Schleswig-Holstein als alternierendem Vorsitzenden geführt
werden. Dieser wird auch im Jahre 2009 der amtierende
Vorsitzende des Verwaltungsrates der Technikerkrankenkasse
sein.
Mit dieser Fusion ist ein bedeutender Schritt zum ursprünglichen
Ziel, dass bei Gründung der ikk-direkt formuliert
war, erreicht.
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